"Der frischgebackene Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) soll beim Ausbau der A8 nochmal nachrechnen": Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks vom 23.03.2018 (Autorin: Steffi Wagner) fordert dies der Rechnungsprüfungsauschuss des Bundestages. Konkret gehe es um den Strecken-Abschnitt zwischen Chiemsee und der Grenze zu Österreich. 

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Auf die Rüge des Bundesrechnungshofes, der geplante 6-streifige Ausbau der A8 sei unnötig und zu teuer, reagierten prominente Befürworter in gewohnt ignoranter Weise. MdL Klaus Steiner nannte die Rüge einen "Schildbürgerstreich“ (Traunsteiner Tagblatt 14.12.17). Marlis Huber antwortete mit folgendem Leserbrief: 110 Millionen Euro verschwendete Steuergelder durch einenen Ausbau der A8 vom Chiemsee bis zum Walserberg, so lautet das Urteil des Bundesrechnungshofes nacheingehender Prüfung der Daten und Fakten. Jedoch interessiert dies MdL Kaniber und MdL Steiner nicht. Mit bereits widerlegten Argumenten halten sie weiter an dem überflüssigen Maximalausbau fest ...   Mehr »

14.12.2017

Bundesrechnungshof bestätigt die BI: Der 6-streifige Ausbau ist unnötig und zu teuer!

Pressemitteilung: "Die Vertreter der Bürgerinitiative „Ausbau A8-Bürger setzen Grenzen e.V.“ begrüßen es sehr, dass der Bundesrechnungshof in seiner jüngsten Erklärung den sechsstreifigen Ausbau der A8 als in großen Teilen unnötig einstuft.

Seit fast zehn Jahren argumentiert die BI, dass die Verkehrszahlen einen solchen Maximalausbau nicht rechtfertigen und fordert stattdessen einen vierstreifigen Ausbau von Rosenheim bis Landesgrenze. Dadurch wird nicht nur wesentlich weniger Fläche zubetoniert, die  schmalere Autobahn könnte auch besser an die schützenswerte Landschaft des Chiemgaus angepasst werden.

Vor einiger Zeit fasste die BI ihre Argumente gegen einen sechsstreifigen Ausbau in einem Brief an den Bundesrechnungshof zusammen. Offensichtlich waren diese so stichhaltig, dass nun auch der  Bundesrechnungshof - nach sorgfältiger Prüfung der Daten und Fakten - die Notwendigkeit eines sechsstreifigen Ausbaus der A8 vom Chiemsee bis zum Walserberg in Frage stellt.

In seiner Kostenberechnung kommt der Bundesrechnungshof zu dem Ergebnis, dass ca. 110 Millionen Euro an Steuergeldern eingespart werden könnten, wenn der Bund und das Land Bayern auf die völlig überzogenen sechsstreifigen Ausbaupläne verzichten würden."

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