17.09.2014

"Solange hier noch keine Bagger stehen, ist nichts verloren."

Marlis Neuhierl-Hubers Rede zum Start der Lichterdemo in Rohrdorf: "Wir sind heute hier, weil der heutige Tag ein denkwürdiger Tag ist, denn heute werden die Planfeststellungsverfahren für den sechsspurigen A8-Ausbau von Rosenheim bis Achenmühle und von Achenmühle biszum Bernauer Berg eröff-
net. Alle, die heute hier sind, wissen, dass eine sechsspurige A8 hier bei uns zu groß,
zu teuer ist.

So eine gigantische Autobahntrasse würde alles, was uns etwas wert ist, zerstö-
ren. Die Menschen, unsere Lebensweise, die Landschaft, die Natur, die kleinstruktu-
rierte Landwirtschaft, alles würde sich verändern, aber nicht zum Guten.
Profitieren würden Andere, und wir wissen auch wer.
Aber solange hier die Bagger noch nicht angerollt sind, ist noch nichts verloren.
Ab heute gilt es, dass möglichst viele Einwendungen gegen das 6+2 Projekt ge-
schrieben werden.

Lassen Sie sich nicht beirren!
Schreiben Sie, auch wenn Sie nicht direkt betroffen sind, denn für die Politik ist
die Anzahl der Einwendungen sehr wohl ein Zeichen. Je mehr Bürger gegen den Größenwahn und die Zerstörung unserer Heimat Einspruch erheben, desto deutlicher ist das Signal an die Politik.
Für die, die sich unsicher sind und Fragen haben, organisiert die BI am 30.9. hier in Rohrdorf eine Informationsveranstaltung mit einem Rechtsanwalt.

Der heutige Lichterzug soll deutlich machen, dass wir den Einsatz und die Ar-
beit für den vernünftigen 4+2 Ausbau der A8 von Rosenheim bis zur Landes-
grenze nicht aufgeben.

Unsere Kinder und Enkelkinder sollen uns nicht fragen müssen, warum wir uns
gegen dieses unverantwortliche Vorhaben nicht gewehrt haben!

Hier ist ein Apfelbaum, unser Symbol für die Hoffnung, an diesen können Sie
Zettel, beschriftet mit Ihren Wünschen und Hoffnungen, hängen.
Dieser Baum wird von uns gehegt und gepflegt werden, bis wir gewonnen ha-
ben!"

zurück

URL:https://a8-buerger-setzen-grenzen.de/news-archiv/news-archiv-2014/expand/607586/nc/1/dn/1/