21.07.2010

Die Protestwelle rollt ...

Es rührt sich was - und zwar massiv! Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker wehren sich mittlerweile öffentlich und unmißverständlich gegen den geplanten Ausbauwahnsinn an der A8 und den Umbau Südostbayerns zur Transitregion. Eine "Zusammenrottung der Initiativen der Ausbaugegner" - offenbar das Horrorszenario der Ausbaubefürworter - scheint langsam Realität zu werden. Die gewaltige Protestwelle schwappte den Ausbaubefürwortern kürzlich sogar in die eigenen Reihen und hinterließ bleibende Spuren...

Wie die Vorboten eines Tsunami musste es sich kürzlich für die Angerer CSU anfühlen, als zwei namhafte Parteimitglieder Anfang Juli ihren Ausstieg aus "ihrer" Partei erklärten. Der Grund: Christian Zartner, Ortsvorsitzender des CSU-OV Anger und der langjährige CSU-Schatzmeister Thomas Grundner verließen die Partei und demonstrierten damit ihren Protest gegen die von der lokalen CSU gestützten Ausbaupläne der A8. Eine Partei, die mit Bürgernähe wirbt, sich aber aus Kostengründen gegen Mensch und Natur und sich für den Verkehr ausspricht, wollen wir nicht länger angehören." erklärten die beiden Ex-CSUler und setzten mit ihrem Entschluss ein weiteres deutliches Signal gegen den Ausbauwahnsinn.

Der Parteiaustritt von Grundner und Zartner ist nur eines von vielen Anzeichen für eine herrannahende Protestwelle. Getreu dem Motto "Gemeinsam sind wir stark" formiert sich derzeit in Südostbayern eine Art "Allianz pro Lebensqualität". Angefangen beim Wahnsinns-Ausbau der A8 bis hin zum überflüssigen Salzachbrückenbau - überall setzen sich mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger lautstark dafür ein, dass Lebensqualität und Gesundheit mehr wert sein müssen als Profitgier und Transit. Mehrere dieser Initiativen haben bereits eine übergreifende Zusammenarbeit gestartet, um sich gegenseitig zu stärken und den flächendeckenden Ausbauplänen machtvoll gegenzusteuern.

Für alle mündigen Bürgerinnen und Bürger, denen ihre Heimatregion am Herzen liegt, zeigen Ereignisse wie diese, dass es sich lohnt, für die Dinge einzutreten, an die man glaubt und die man für richtig erachtet. Insbesondere für den Ausbau der A8 ist das das Gebot der Stunde, denn: Hinsichtlich des Ausbaus ist noch immer nichts entschieden! Der Ausbau der A8 auf 4+2 ist und bleibt nicht nur die einzig sinnvolle, sondern auch eine reelle Ausbauvariante. Dafür wird die BI "A8 Bürger setzen Grenzen" zusammen mit ihren Partner BIS auch weiterhin eintreten. Denn: Solange sich Bürger wehren, können DIE nicht teeren!

 

 

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